Aktionen

Bei uns im Wald gibt es auch immer wieder besondere Aktionen. Hier sind mal ein paar beschrieben:

Oma-Opa-Nachmittag im Wald

Am 31. Mai.2007 kamen nachmittags viele Waldwichtel in Begleitung ihrer Omas/Opas zu uns an den Bauwagen. Wir wollten den Großeltern zeigen, was ihre Enkel so den Vormittag im Waldkindergarten alles erleben.

Morgens mussten wir noch sehr lange und ausführlich Regenverscheuchtänze und Regenverschwindlieder singen, denn der Wetterdienst gab keine gute Prognose für den Nachmittag ab. Unsere Waldwichtel sind ja für schlechtes Wetter ausgerüstet, doch es war anzuzweifeln, ob auch alle Omas und Opas die richtige Regenkleidung besitzen würden. Doch unserer Tänze und Lieder wurden erhört. Es regnete die gesamten zwei Stunden nicht. Während die Kinder mit ihren Großeltern ankamen, sich den Bauwagen anschauten und von ihren Enkeln mit einigem vertraut gemacht wurden, kam auch der Rasenmäher der die Regenpause nutzen wollte. Tanja überzeugte den Gemeindemitarbeiter, uns für den Begrüßungskreis eine akustische Rasenmäher Pause zu gönnen. Dies war die erste „kleine Panne“. Wie es ja immer so ist, kommt eine Panne nicht alleine und so waren die Akkus nach den ersten Fotos leer und leider auch die Ersatzakkus. Ralph hatte zum Glück sein Fahrrad dabei und holte schnell aus der KiTa Ersatz, so dass wir den Nachmittag auch bildlich verewigen konnten.

Bevor es in den Wald losging, haben die Kinder, von unserem Musikthema die Klanggeschichte vom „Kleine Specht“ vorgeführt. Der „Kindergartenopa Ulf“ erzählte kurz von seiner Arbeit in der KiTa und warb unter den Anwesenden um Unterstützung. Danach erklärten die Kinder unsere Haltepunktregel und es ging los. Das erste Ziel war das Hexenhäuschen/Zauberschloss. Dort zeigten die Kinder ihre Kletterkünste, den Baum aus dem „Fleisch“ gemacht wird und noch ein paar gemütliche Sitz- und Spielplätze. Dann ging es weiter zum Zwergenhügel. Unterwegs mussten natürlich die Haltepunkte eingehalten werden, was mancher fast vergaß, weil es so viel Wichtiges zu zeigen und zu erzählen gab. Auch die Großeltern untereinander und mit den Erzieherinnen kamen in rege Gespräche über Spielen in der Natur, wer welche Erfahrungen als Kind sammeln konnte… Dann standen wir an der dicken Buche und jeder musste seinen Partner nehmen, auch Omas und Opas mussten sich einreihen und dann ging es über die Straße.

Am Zwergenhügel wurde dann gezeigt, wie toll alle balancieren und klettern können. Manche Waldwichtel spielten sofort miteinander, andere spielten mit Oma und Opa. Leider war die Zeit viel zu kurz und wir mussten bald schon zum Bauwagen zurück. Dort gab es zum Aufwärmen heißen Tee, Kekse zur Stärkung, unsere Fotoalben lagen zum Ansehen aus. Man tauschte sich noch etwas aus und dann waren alle geschafft und zufrieden und gingen nach Hause. Uns hat dieser Nachmittag sehr viel Freude bereitet, auch den Kindern hat es sehr gefallen und viele Omas und Opas haben uns zurückgemeldet das es ihnen auch Freude bereitet hat. So überlegen wir nun, wie/ was wir beim nächsten Oma/Opa Treffen machen werden.

Weltmeisterschaftliche Waldspiele…

Im April war was los bei den Waldwichteln!

Die kleinen Waldwichtel haben sich einfach mal die Mama oder den Papa eingepackt, um gemeinsam einen Waldtag zu verbringen. Es sollte aber kein normaler Waldtag sein. „Weltmeisterschaftliche Waldspiele“ waren angesagt.

In mehreren Disziplinen mussten die 2er-Teams ( Mama od. Papa und Kind ) beweisen wie walderfahren und teamfähig sie sind.

Nach einem gemeinsamen Morgenkreis ging’s los. Manche Disziplinen erforderten ein Höchstmaß an Konzentration und Kooperation.

Einige Mütter mussten ihren ganzen Mut zusammennehmen, um sich über den Fluss mit dem gefährlichen Krokodil zu trauen. Die Kinder sollten ihre Eltern sicher über den Fluss bringen. Das hört sich sehr einfach an, aber es gab keine Brücke und kein Boot! Es lagen nur drei Steine am Flussufer, die genutzt werden konnten und der Fluss war sehr breit. Clever wurde ein Stein nach dem Anderen nach vorne gereicht und das rettende Ufer kam schnell näher.

Unübertrefflich waren zwei Väter in der Disziplin Gummistiefelweitwurf. Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst, dass Gummistiefel so weit fliegen können.

Der Tannenzapfengabellauf stellte sich als eine der beliebtesten Disziplinen heraus und beim Tannenzapfendosenschießen schepperte es wie auf dem Jahrmarkt. Viele Tannenzapfen landeten zielgenau in dem Dosenstapel.

Als Abschlussdisziplin gab es dann noch das Tannenzapfenaufrollen. In Windeseile wurde eine Schnur mit einem Zapfen auf ein Stöckchen gewickelt. Erst Eltern gegen Eltern, Kinder gegen Kinder und dann Eltern gegen Kinder und wem die Finger bis dahin noch nicht verkrampften, rollte und wickelte einfach weiter.

Die mutigen, tapferen, und starken“Athleten“ hatten jetzt einen Bärenhunger und alle fielen über die mitgebrachten Köstlichkeiten her.